Weilburg_Wappen_1

Zurückgesetzt von der Straßenführung und bei der Heuscheuer stehend, ist es das Haus Nr. 3 welches heute am Beginn der Langgasse steht. Seit 1962 ist hier der Sitz der Kreishandwerkerschaft und das Gebäude heißt deshalb "Haus des Handwerks". Bis zu seinem Abriss 1839 wegen Baufälligkeit stand an dieser Stelle der Ertzmannsche Hof. An dessen Stelle wurde ein neues Gebäude für die bis dahin in der Schulgasse untergebrachte Stadtschule gebaut, die 1842 in die Langgasse umzog. Dort blieb die Schule bis 1935/37. Danach zog das Heimatmuseum in das Gebäu- de (29.05.1938). Eine Hälfte der 1935/37 ausquartierten Volksschule kehrte 1945 in die Langgase zurück und erhielt 1949 den Namen Jakob-Mankel-Schule. Seit dem endgültigen Auszug der Mankel-Schule in einen 1959 errichteten Neubau ist das Gebäude das "Haus des Handwerks". Als städtische Knaben- und Mädchenschule ist das Gebäude in den Jahren 1839 bis 1842 durch den Baumeister Haas errichtet worden. Es handelt sich um einen Putzbau mit drei Geschossen und flachem Walmdach. Das massiv wirkende Gebäude erhält seine nüchterne Ordnung in der Fassadengestaltung durch die Eck- und Wandlisenen in Verbindung mit den Gesimsbändern, Sockel- und Sohlbankgesimsen.